Wandern in China

Montag, 16.04.2018

Heute stand eine Wanderung am Yulong auf dem Programm. Kurze Anfahrt mit dem Bus. In China wird so viel gebaut und verändert, dass eine simple Wanderung jedes Jahr oder sogar jedes halbe Jahr anders auffällt. Marcel ist auf solche Situationen vorbereitet, mag es aber nicht. Unser Bus hat uns deshalb auch zu weit gefahren und wir mussten ein Stück der Strasse, die wir gekommen waren, zurücklaufen. Den Weg am Fluss konnten wir nicht gehen,  da zu viel Verkehr und sind eine Betonstrasse entlanggelaufen links und rechts Felder und ab und an war von Ferne der Fluss zu sehen. Autos habe ich aber nicht fahren sehen. Marcel erklärte und die verschiedenen Früchte, Bäume und Sträucher. Ab und an kamen wir an Häusern und wieder meist nur alten Leuten mit kleinem Kindern vorbei. Auch Gräber haben wir gesehen, das waren Steinhügel und wegen des Festes vor kurzem waren die mit knallbunten Kunstblumen geschmückt und jede Menge Reste von Knallkörpern. Die Chinesen verbrennen ausserdem Geldscheine auf den Gräbern, natürlich extra dafür angefertigte Geldnotenbündel.

Das Dorf am Ende unserer Wanderung war recht nett. Alte Hofhäuser aus der Chingzeit, das waren früher  Häuser für Mandarine, sind in letzten Zeit restauriert wurden. In einen hatten wir unser Mittagessen. Diesmal nicht an Runden Tisches mit drehbarer Platte. Wie haben deshalb die Schüsseln rumgereicht. Es war lecker. Neu war Fisch inklusive Gräten, Kopf und Flossen mit Stäbchen zu essen. Danach fuhren wir zurück und haben unser letztes gemeinsames Gruppenabendessen. Morgen fahren wir nach Hongkong unsere letzte Station der Reise.